Zwickelbier: Was macht es besonders – und warum ist es naturtrüb?

Zwickelbier ist Bier in seiner ehrlichsten Form. Kein Filtern, kein Klären – direkt aus dem Tank ins Glas. Wer ein Zwickel trinkt, bekommt genau das, was der Brauer gemeint hat: vollmundig, süffig, mit einer leichten Hefenote und diesem typisch seidigen Mundgefühl, das filtrierten Bieren fehlt.

Zwickelbier im Glas – naturtrüb, goldgelb und unfiltriert

Woher der Name kommt

Der Name leitet sich vom „Zwickelhahn“ ab – einem kleinen Probierhahn am Lagertank. Über diesen Hahn hat der Braumeister früher Proben gezogen. In der Fachsprache ist Zwickelbier ein naturtrübes, ungefiltertes Lagerbier. In Bayern sagt man Zwickl, in Franken Kellerbier.

Warum Zwickelbier naturtrüb ist

Die Trübung kommt von der Hefe und feinen Eiweißpartikeln. Beim Zwickel lässt man sie bewusst drin. Die Hefe bringt Geschmack mit – leicht brotartig, manchmal fruchtig – und macht das Bier im Mundgefühl weicher.

Wie schmeckt ein gutes Zwickelbier?

Süffig, ohne langweilig zu sein. Körper, aber keine Schwere. Beste Trinktemperatur: 6–8 Grad. Zum Einschenken: Flasche langsam kippen, gegen Ende sanft aufdrehen. Am besten in ein schlankes Bierglas.

Zwickelbier einschenken – naturtrübes Bier mit Hefe

Unser Zwickel: bierzeit Zwickel

Das bierzeit Zwickel – naturtrüb, süffig, nach dem Reinheitsgebot gebraut. Es gibt auch den bierzeit Zwickel Radler – mit Bio-Limonade gemischt.

Zwickelbier ist das Bier für alle, die wissen wollen, wie Bier schmeckt, bevor die Industrie es glattgefiltert hat. Probier es aus – am Tresen bei uns oder aus der Flasche zu Hause.

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