Bier aus der Flasche trinken geht immer. Aber wer schon mal das gleiche Bier aus zwei verschiedenen Gläsern probiert hat, weiß: Das Glas macht einen Unterschied. Nicht aus Snobismus, sondern weil Form und Größe beeinflussen, wie das Bier riecht, schäumt und schmeckt.

Warum das Bierglas einen Unterschied macht
Drei Faktoren: Schaumbildung (schlankes Glas = feinerer Schaum), Aroma (bauchige Form sammelt Aromastoffe), Trinkgeschwindigkeit (schmales Glas = langsameres Trinken).
Das Pilsglas: Schlank und elegant
Schlankes, leicht konisches Glas. Unterstützt die feinporige Schaumkrone. Gut für: Pilsener, helle Lagerbiere, leichte Exportbiere.
Das Weizenbierglas: Hoch und bauchig
Weizenbier gehört in ein Weizenbierglas – Platz für den Schaum, breiter Bereich fängt Aromen ein. Gut für: Hefeweizen, Kristallweizen, Weizenbock.
Das Craftbierglas: Vielseitig und aromafreundlich
Bauchiges Glas mit leichter Verengung oben. Ein Craftbierglas in 0,4 l ist ideal. Gut für: Pale Ale, IPA, Stout, Porter, belgische Stile, Bockbier.
Der Humpen: Robust und gesellig
Kein Aromawunder, aber stabil in der Hand. Perfekt für Helles, Dunkles, Zwickel, Märzen, Festbier.
Unser Tipp: Lieber drei gute Gläser als zehn halbe
Ein schlankes Bierglas , ein Weizenbierglas und ein Craftbierglas. Wer noch einen Humpen dazustellt, hat die Basis komplett.
