Bier zum Grillen: Die besten Kombinationen für den Sommer

Bier zum Grillen: Die besten Kombinationen für den Sommer

Wenn der Grill angeht, stellt sich irgendwann die Frage: Was trinken wir dazu? Ein kühles Bier gehört dazu – das ist unbestritten. Aber welches Bier zum Grillen wirklich gut passt, darüber denkt kaum jemand nach. Dabei macht die richtige Wahl einen spürbaren Unterschied. Nicht weil man ein Biersommelierpatent braucht, sondern weil manche Kombinationen einfach deutlich besser schmecken als andere.

Zwickelbier einschenken – naturtrübes Bier mit Hefe

Warum die Bierwahl beim Grillen Sinn ergibt

Gegrilltes hat ausgeprägte Röstaromen, oft eine leichte Bitterkeit von den verbrannten Stellen, und je nach Marinade auch Süße oder Schärfe. Ein Bier, das dazu passt, muss nicht mit allem konkurrieren – es soll den Gaumen erfrischen, die Aromen des Grillguts unterstreichen und sich gut wegtrinken lassen.

Das ist übrigens kein Widerspruch: Ein Bier kann komplex und trotzdem süffig sein. Grundsätzlich gilt: Zu Fettigem und Intensivem passt ein hopfenbetontes Bier, weil die Bitterstoffe das Fett aufschneiden. Zu Zarterem – Fisch, Gemüse, helles Fleisch – eignet sich ein helleres, mildes Bier besser. So weit die Theorie, jetzt zur Praxis.

Das Helle zum Würstchen und Grillkäse

Für die Klassiker vom Grill – Bratwurst, Nackensteak, Grillkäse – ist ein gutes Helles kaum zu schlagen. Es kühlt, erfrischt und greift den Gerichten nicht ins Handwerk. Unser Woinemer Plob hat das richtige Maß an Hopfenbitterkeit, um mit dem Fett der Bratwurst fertig zu werden, ohne dabei selbst in den Vordergrund zu drängen.

Wer lieber ein Sixpack zum Grillen möchte: Der Sixpack Hell ist dafür gemacht – sechs Flaschen, unkompliziert, keine langen Überlegungen. Für entspannte Nachmittage am Grill ist das genau die richtige Größenordnung.

Radler: Für die langen Grillnachmittage

An heißen Tagen, wenn der Grill schon eine Weile läuft und die Hitze langsam in die Knochen geht, ist ein Radler die ehrlichste Antwort. Leichter, erfrischender, und er funktioniert auch dann noch gut, wenn man schon das dritte Getränk in der Hand hat. Unser bierzeit Zwickel Radler basiert auf dem Zwickel – also naturtrüb, mit etwas mehr Charakter als ein gewöhnlicher Radler.

Das Verhältnis ist ausgewogen: nicht zu süß, nicht zu dünn. Wer beim Grillen nicht den ganzen Nachmittag mit schweren Bieren anfangen will, liegt hier goldrichtig.

Craftbier zum Burger und Spareribs

Wenn es um Burger, Spareribs oder stark mariniertes Fleisch geht, darf das Bier mehr sein. Hopfenbetonte Biere passen hier besser, weil sie die intensiven Würzaromen aufgreifen können. Ein Pale Ale mit fruchtigen Hopfenaromen – wie der AllaHopf Eyeland of Hop – harmoniert gut mit süßlichen BBQ-Saucen und fettem Fleisch, ohne dabei zu süßlich zu werden.

Wer es kräftiger mag: Ein Stout wie unser AllaHopf Irish Black verträgt sich erstaunlich gut mit Ribeye-Steaks vom Grill. Die Röstaromen des Stouts spiegeln die karamellisierten Stellen des Fleisches – ein Pairing, das auf den ersten Blick ungewöhnlich klingt, beim ersten Schluck aber überzeugt.

Dunkles Bier zum Grillgemüse

Gegrilltes Gemüse – Paprika, Zucchini, Aubergine – entwickelt durch die Röstung eine leichte Karamellsüße. Dazu passt ein mildes Dunkelbier überraschend gut. Die Malzsüße des Biers nimmt die Süße des Gemüses auf, ohne dabei zu schwer zu werden.

Das ist das Gegenteil von dem, was viele reflexartig denken. Dunkelbier ist nicht nur etwas für Winternächte und Schmorgerichte – es kann auch im Sommer seine Qualitäten zeigen, wenn man es richtig einsetzt. Unser bierzeit Dunkel ist moderat in der Malzsüße und daher auch bei Wärme gut trinkbar.

Bier in die Marinade – ein kurzer Exkurs

Was viele nicht wissen: Bier eignet sich auch hervorragend als Marinadenzutat. Die Kohlensäure hilft, die Fleischfasern aufzuschließen, und die Hopfenaromen geben der Marinade eine würzige Tiefe. Ein hopfenbetontes Pale Ale in der Marinade für Hähnchenspieße ergibt auf dem Grill ein Ergebnis, das man mit einem einfachen Olivenöl-Knoblauch-Mix nicht hinbekommt.

Die Flasche dafür kann eine einfache sein. Das teuerste Bier muss es nicht sein, aber ein charaktervolles.

Kurz gesagt

Für den Grill gilt: Hauptsache frisch, hauptsache kalt, und hauptsache passend. Wer mehr Abwechslung möchte, greift zu einem Mix aus verschiedenen Sorten – so hat jede Grillrunde ihre eigene Bierkombination. Und wer keine Lust hat, selbst zu grillen: Unser Restaurant kümmert sich um das Essen, du kümmerst dich um nichts.

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