Gin Botanicals – was steckt in unserem ORIGIN?

Gin Botanicals – was steckt in unserem ORIGIN?

Wacholderbeeren kennt jeder. Die sind gesetzlich vorgeschrieben – ohne Wacholder darf sich ein Destillat in der EU nicht Gin nennen. Aber was danach kommt, was einen Gin wirklich ausmacht, das sind die sogenannten Botanicals: eine Auswahl aus Kräutern, Wurzeln, Schalen, Blüten und Früchten, die dem Gin seinen Charakter geben. Bei unserem ORIGIN haben wir uns dabei für einen klaren Ansatz entschieden: weniger ist mehr, aber jede Zutat muss sitzen.

Was Botanicals eigentlich sind

Der Begriff kommt aus dem Englischen und meint schlicht Pflanzenstoffe. Im Gin-Kontext bezeichnet er alles, was dem Destillat Geschmack gibt – neben dem Wacholder. Klassische Botanicals sind Koriandersamen, Angelikawurzel, Zitronenschale, Orangenschale, Kardamom oder Zimtrinde. Jede Brennerei hat ihre eigene Auswahl, ihre eigene Reihenfolge und ihre eigene Methode, die Botanicals in den Alkohol zu bringen.

Manche Destillerien arbeiten mit Hunderten von Zutaten. Das klingt beeindruckend, macht aber nicht automatisch einen besseren Gin. Die Kunst liegt darin, eine Auswahl zu treffen, bei der sich die einzelnen Aromen nicht gegenseitig neutralisieren, sondern aufeinander einwirken – ergänzen, kontrastieren, schichten.

Die Botanicals im ORIGIN IBIS

Der ORIGIN IBIS ist unser zitrus-kräuterlastiger London Dry Gin. Neben Wacholder tragen vor allem Zitrusschalen und frische Kräuter das Aromabild. Das Profil ist klar und lebendig – beim ersten Schluck kommt die Wacholderfrische, dahinter öffnet sich die Zitruskomponente, und im Abgang bleibt eine angenehme Kräuterwürze.

Für diesen Gin haben wir das Perkolationsverfahren gewählt, das zu den aufwändigsten Destilliermethoden überhaupt gehört. Dabei werden die Botanicals nicht einfach eingemaischt, sondern der Alkoholdampf wird durch die getrockneten Pflanzenteile geleitet – ähnlich wie bei einer Kaffeemaschine. Das Ergebnis ist ein besonders feines, sauberes Extrakt ohne die herben Noten, die beim langen Einweichen entstehen können.

Was den LUPUS vom IBIS unterscheidet

Beim ORIGIN LUPUS haben wir eine andere Richtung eingeschlagen. Hier steht die Zwetschge im Mittelpunkt – eine regionale Frucht, die wir gezielt als prägendes Botanical eingesetzt haben. Der LUPUS ist dadurch fruchtiger, weicher, mit einem leicht pflaumigen Unterton, der sich durch den ganzen Trunk zieht.

Das ist kein Gin, der nach Obstbrand schmeckt – der Wacholder und die klassischen Gin-Botanicals sind weiter vorhanden. Aber die Zwetschge gibt dem LUPUS eine Eigenständigkeit, die ihn von den meisten Gins im Markt klar unterscheidet. Wer Gin bisher als zu herb empfunden hat, sollte den LUPUS probieren.

Tonic Water mit Gin Glas - Angerichtet

Wie Botanicals das Tonic beeinflussen

Weil wir genau wissen, welche Botanicals in jedem unserer Gins stecken, haben wir auch die passenden Tonic Waters entwickelt. Das Rosmarin-Tonic verstärkt die Kräuternoten im IBIS, das Pflaumen-Tonic nimmt die Fruchtigkeit des LUPUS auf. Das ist kein Zufall – es ist das direkte Ergebnis davon, die eigenen Botanicals wirklich zu kennen.

Wer mehr über die Entwicklung der ORIGIN-Linie erfahren möchte, findet auf woinemer-origin.de die ausführliche Geschichte dahinter. Und wer beide Gins mit ihren Tonic Waters auf einen Schlag haben möchte, ist mit dem ORIGIN SET gut bedient – das ist auch ein hervorragendes Geschenk für Gin-Interessierte.

Die Botanicals eines Gins sind wie die Rezeptur eines Bieres: Die Zutaten stehen auf dem Etikett, aber was am Ende im Glas ist, hängt von viel mehr ab – von der Auswahl, der Qualität, dem Verfahren und dem Wissen, das dahinter steckt. Wir haben bei ORIGIN viel Zeit damit verbracht, das richtig hinzubekommen. Probier’s selbst und sieh, ob du’s rausschmeckst.